Achtung vor möglichen Fehlern in iOS 18.4 Public Beta 4

Apple hat die vierte öffentliche Beta-Version von iOS 18.4 veröffentlicht und damit einen weiteren Schritt in Richtung des offiziellen Software-Releases gemacht. Doch trotz der zunehmenden Stabilität dieser Vorabversionen bleibt Vorsicht geboten – schließlich handelt es sich immer noch um eine Beta, die typischerweise noch Bugs enthält und weiterentwickelt wird.
Stabiler, aber noch nicht final
Die aktuelle Beta-Phase von iOS 18.4 zeigt, dass Apple auf eine baldige Veröffentlichung zusteuert. Mit jeder neuen Version werden kleinere Fehler behoben, Funktionen optimiert und neue Features wie zusätzliche Emojis und Verbesserungen bei Apple Intelligence eingeführt. Gerade bei einem inkrementellen Update wie diesem ist es üblich, dass das System stabiler läuft als noch in den ersten Beta-Versionen.
Trotzdem sollten Nutzer nicht vergessen, dass es sich um eine öffentliche Beta handelt – also um eine unfertige Version der Software. Auch wenn Apple sie für ausreichend stabil hält, um sie tausenden von iPhones zur Verfügung zu stellen, dient sie in erster Linie der Fehlersuche im Alltagseinsatz. Erst dadurch können bisher unentdeckte Probleme identifiziert und behoben werden, bevor das Update weltweit ausgerollt wird.
Wer testen möchte, sollte vorsichtig sein
Positiv ist zu vermerken, dass öffentliche Betas meist stabiler sind als Entwickler-Betas. Letztere richtet sich vor allem an Entwickler und wurde bereits seit Anfang Juni regelmäßig aktualisiert. Die öffentliche Version bietet eine bessere Nutzererfahrung – aber „stabiler“ heißt nicht automatisch „fehlerfrei“.
Apple testet und verändert weiterhin Funktionen innerhalb der Beta von iOS 18.4, und der finale Release wird für April erwartet. Wer sich dennoch für die Installation der öffentlichen Beta entscheidet, sollte sie auf einem Zweitgerät nutzen – also einem iPhone, das nicht im täglichen Einsatz ist. iOS 18.4 ist mit Geräten ab dem iPhone SE (2. Generation) und dem iPhone XR kompatibel. Wer also ein älteres Modell in der Schublade liegen hat, kann dieses dafür nutzen.
Fehler gehören zur Beta-Phase dazu
Wichtig ist, dass Software-Fehler in der Beta-Phase nicht nur möglich, sondern sogar zu erwarten sind – denn genau dafür ist diese Phase gedacht. Fehler, die in dieser Phase auftreten, helfen Apple dabei, die finale Version zu optimieren. Durch die breite Verfügbarkeit als öffentliche Beta kann Apple erkennen, wie sich das System auf verschiedensten Geräten und in Kombination mit Drittanbieter-Apps verhält.
Die Art der Bugs kann dabei stark variieren. Von Verbindungsproblemen bei Bluetooth oder WLAN über abstürzende Apps bis hin zu erhöhtem Energieverbrauch durch Hintergrundprozesse ist vieles möglich. Manche Funktionen, die unter iOS 18 noch reibungslos liefen, könnten unter iOS 18.4 zeitweise Probleme bereiten – auch wenn sie gar nicht direkt von Neuerungen betroffen sind. In einigen Fällen führt das zu einer höheren Wärmeentwicklung, was sich negativ auf die Akkulaufzeit und möglicherweise auch auf die Lebensdauer des Akkus auswirken kann.
Zur Beruhigung: In den meisten Fällen handelt es sich nicht um schwerwiegende Fehler, die das Gerät unbrauchbar machen. Vielmehr sind es kleinere Unannehmlichkeiten, die sich mit der Zeit bemerkbar machen. Genau das ist jedoch typisch für Beta-Versionen – sowohl für Entwickler als auch für die Öffentlichkeit.
Fazit
Wer Spaß am Ausprobieren neuer Software hat und ein passendes Zweitgerät besitzt, kann mit der öffentlichen Beta von iOS 18.4 einen ersten Blick auf kommende Funktionen werfen. Gleichzeitig sollte man sich jedoch der möglichen Einschränkungen und Fehler bewusst sein. Wer auf Stabilität und Zuverlässigkeit angewiesen ist, sollte besser auf die finale Version im April warten.